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Wer verbirgt sich hinter dieser Seite und wie ist sie entstanden?

Unser Team besteht aus zwei Personen; einer norwegischen und deutschen Muttersprachlerin, die unter anderem auf den Namen Elise hört und diesen Text verfasst hat, sowie einem deutschen Linguisten mit dem äußerst germanisch-preußischen Namen Wieland Otto. Letzterer war die Inspiration für diese Seite. Wir sind quasi unzertrennlich und so war es unvermeidbar, dass mein liebenswerter norwegischer Patriotismus früher oder später sein Interesse an der norwegischen Kultur und Sprache wecken würde. Um ihm das Lernen der Sprache zu erleichtern, habe ich angefangen, Liedtexte von Bands zu übersetzen, die uns beiden gefallen.

Mündlich überliefert oder in einem Chat geschmiert, waren Übersichtlichkeit und Wiederabrufbarkeit allerdings kaum gegeben. Zufälligerweise spielte ich zu dem Zeitpunkt gerade mit WordPress herum, ohne eine Idee für den Inhalt einer möglichen Website zu haben. Schlau wie ich bin, hatte ich die beiden Puzzleteile schnell zusammengefügt und beschloss, die Texte auf einer eigenen Seite zu dokumentieren und vielleicht verirrt sich ja auch noch die ein oder andere Person auf diese Seite. Denn während ich diesen Text schreibe (Dez 2017), sind Kvelertak als Vorband von Metallica auf Tour und machen so nicht nur weltweit auf sich aufmerksam, sondern inspirieren mit wachsender Bekanntheit auch viele norwegische Musiker, Projekte abseits von Black Metal zu ins Leben zu rufen.

 

Was kann man von den Übersetzungen erwarten?

Wie bereits erwähnt, habe ich die ersten Übersetzungen vor dem Hintergrund angefertigt, dass sie das Lernen der norwegischen Sprache erleichtern sollten. Das wird auch immer das Konzept dieser Seite bleiben. Dementsprechend gibt es hier keine Inhaltsangaben, keine groben Übersetzungen oder gar Resultate von Google Translate. Die Übersetzungen bleiben ganz bewusst so nah wie möglich an der Struktur und Wortwahl des Originals, um es dem Leser zu erleichtern, die beiden Sprachen zu vergleichen und zu verstehen, welche Begriffe hier mit welchem Resultat übersetzt wurden. Außerdem fängt es den Geist des Originals besser ein. Wenn das manchmal ein wenig kurios klingen mag, kann man sich darauf verlassen, dass es auch in der ursprünglichen Sprache ein wenig kurios klingt. Das wird allerdings nie so weit gehen, dass es zu grammatikalischen Fehlern kommt oder gar das Verständnis beeinträchtigt. Sollte eine sehr nahe Übersetzung mal gar nicht möglich sein, werden wir per Tool-Tipp darauf hingewiesen.

Grundsätzlich sollte man berücksichtigen, dass Liedtexte im Normalfall mehr mit Gedichten als mit Kurzgeschichten gemeinsam haben. Es geht also um äußere Form, Versmaß und Reime. Es muss keinen roten Faden geben und wenn es sich am Ende der Strophe noch reimen soll, muss man manchmal ein Wort verwenden, dass normalerweise nicht die erste Wahl wäre. Während wir logischerweise nicht die Reime in anderen Sprachen rekonstruieren, werden wir nicht verschleiern, was ein Wort wirklich bedeutet, weil sich der Text dann „bequemer“ lesen lässt.