Oslo Ess – Alt Jeg Trenger (NO – DE)

Oslo Ess – Alt Jeg Trenger (Alles, was ich brauche)

Jeg har sovet på stasjonen, jeg har sovet der igjen
Jeg har vært på vann og brød sammen med byens verste menn
men i natt skal jeg sove ute i regnet i det fri,
selv om mor sa jeg kunne komme hjem
Jeg har åtte lange timer nå til solen går ned,
jeg stopper, fyller tanken opp, så kjører jeg av sted
for jeg kan høre fossen bruse, jeg kan høre vinden si;
i natt mann, skal du endelig få fred

Alt jeg trenger og alt jeg eier står og venter på meg,
venter om vinteren til det blir vår,
sto der i fjor og de står der i år,
der hvor asfalten aldri når,
der hvor asfalten aldri når

Jeg har plukket deg en sildre for det knuste hjertet ditt
og en annen til meg selv for starten på noe nytt
Det kan ryke noen bønder bare dronninga er trygg,
for alt koker ned til hun til slutt
Mandag er en deilig dag for fugler som er fri,
krysser breddegrader nordover, ser striper fly forbi
Jeg har fumlet rundt i mørket men jeg har funnet veien ut og jeg skal
aldri tilbake dit igjen

Alt jeg trenger og alt jeg eier står og venter på meg,
venter om vinteren til det blir vår,
sto der ifjor og de står der i år,
der hvor asfalten aldri når,
der hvor asfalten aldri når

Jeg har krabbet hele livet, hvert steg har vært et slit,
lever som en flue, spiser andres drit
Hjemme sier muttern at jeg alltid har vært føkkt,
at jeg har rota det til siden den dagen jeg ble født
men nå ligger jeg på landeveien, kjører som et svin
Ingen barte-bondetamp kan stoppe denne fyren,
men nå har jeg fått nok,
jeg kjører uten stopp,
nå kommer jeg hjem til deg

Jeg har sovet på stasjonen nå for aller siste gang,
aldri mer skal noen rakke ned på meg med rang
men jeg kan kjenne at jeg lever, kjenne regnet lave ned,
dråpene som gir meg fred, dråpene som gir meg fred

Alt jeg trenger og alt jeg eier står og venter på meg,
venter om vinteren til det blir vår,
sto der ifjor og de står der i år,
der hvor asfalten aldri når,
der hvor asfalten aldri når

Ich habe am Bahnhof geschlafen, ich habe wieder dort geschlafen.
Ich war bei Brot und Wasser mit den schlimmsten Männern der Stadt zusammen,
Aber heute Nacht werde ich draußen im Regen im Freien schlafen,
Selbst wenn Mutter sagte, dass ich nach Hause kommen könne.
Ich habe acht lange Stunden, bis die Sonne untergeht.
Ich stoppe, fülle den Tank auf, dann fahre ich los.
Denn ich kann den Wasserfall brausen hören, ich kann den Wind sagen hören:
Heute Nacht, Mann, sollst du endlich Frieden finden.

Alles, was ich brauche und alles, was ich besitze, ist dort und wartet auf mich.
Wartet im Winter, bis es Frühling wird,
War dort im letzten Jahr und ist dort in diesem Jahr.
Dort, wohin der Asphalt niemals reicht.
Dort, wohin der Asphalt niemals reicht.

Ich habe dir ein Steinbrech für dein zerbrochenes Herz gepflückt
Und ein Weiteres für mich, um neu zu beginnen.
Es können einige Bauern zerbrechen, solange nur die Königin sicher ist.
Denn am Ende läuft alles auf sie hinaus.
Montag ist ein schöner Tag für Vögel, die frei sind.
(Ich) überquere die Breitengrade nordwärts, sehe Streifen vorbeifliegen.
Ich habe in der Dunkelheit herumgetastet, aber ich habe einen Weg hinaus gefunden
Und ich werde niemals dorthin zurückkehren.

Alles, was ich brauche und alles, was ich besitze, ist dort und wartet auf mich.
Wartet im Winter, bis es Frühling wird,
War dort im letzten Jahr und ist dort in diesem Jahr.
Dort, wohin der Asphalt niemals reicht.
Dort, wohin der Asphalt niemals reicht.

Ich bin mein ganzes Leben über gekrochen, jeder Schritt war eine Qual
Ich lebe wie eine Fliege, ich fresse den Mist von anderen.
Zuhause sagt Mutter, dass ich immer im Arsch gewesen bin,
Dass ich seit dem Tag, an dem ich geboren wurde, versagt habe.
Aber jetzt befinde ich mich auf der Landstraße, ich fahre wie ein Schwein.
Kein bärtiger Hinterwäldler kann diesen Typen stoppen.
Aber jetzt habe ich die Faxen dicke,
Ich fahre ohne Pause.
Jetzt komme ich nach Hause zu dir.

Ich habe zum allerletzten Mal am Bahnhof geschlafen.
Nie wieder soll jemand von oben herab schlecht über mich reden.
Aber ich kann erkennen, dass ich lebe, erkennen, dass es in Strömen regnet.
Die Tropfen, die mir Frieden geben, die Tropfen, die mir Frieden geben.

Alles, was ich brauche und alles, was ich besitze, ist dort und wartet auf mich.
Wartet im Winter, bis es Frühling wird,
War dort im letzten Jahr und ist dort in diesem Jahr.
Dort, wohin der Asphalt niemals reicht.
Dort, wohin der Asphalt niemals reicht.

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